Candens Lilium

Neue  und mittelalterliche Klänge im Dialog

Candens Lilium, ein Kölner Ensemble

 

Candens Lilium – die hell strahlende Lilie - ist ein Kölner Ensemble, welches aus der langjährigen Arbeit Norbert Rodenkirchens als künstlerischer Leiter der Schnütgen Konzerte 2003-2011 hervorging und sich ursprünglich mit der mittelalterlichen Musik des Rheinlands befasste. Aus dieser Arbeit heraus entstand auch eine mit dem WDR produzierte CD Veröffentlichung: Virgo Sancta Caecilia – Das Antiphonar der Anna Hachenberch, ein wunderschönes spätgregorianisches Repertoire, welches im Kloster St. Cäcilien, dem Sitz des berühmten Museums im Mittelalter komponiert worden war und 2009 am Originalort eingespielt wurde.

 

Zwischen Mittelalter und Heute

In der Folgezeit entwickelte Candens Lilium einen neuen Fokus auf die Begegnung zwischen der Klangwelt unserer Zeit und mittelalterlicher Musik. Zusätzlich zur instrumentalen Stammbesetzung aus mittelalterlichen Traversflöten und Fidel sowie zusätzlich Harfe und Rebec, gespielt von den Kölner Musikern Norbert Rodenkirchen und Albrecht Maurer, welche auch als Komponisten und Arrangeure für Candens Lilium tätig sind, arbeitet das Ensemble vorrangig mit den renommierten Sängerinnen Sabine Lutzenberger und Christine Mothes zusammen.

 

Ausgefallene Programme jenseits aller Genres

Für das Kölner Fest der Alten Musik 2017 entwickelte Candens Lilium eine völlig neuartige Version der mittelalterlichen Carmina Burana mit Musik aus der Benediktbeurischen Originalhandschrift des 13. Jh.s in Verbindung mit Neuer Musik. Dieses faszinierende Programm wurde für November 2018 zum renommierten Festival WDR3 Tage alter Musik Herne eingeladen, in Kooperation mit dem Ensemble „Les Haulz et les Bas“. Ein weiteres Programm 2017 wurde für die Festivals Musica Sacra Nova Brauweiler und für das Bartholomäus Jubiläum in Paderborn entwickelt: Per speculum in aenigmate / Durch einen rätselhaften Spiegel, ein Klangdialog zwischen Mittelalter und Heute  ausgehend von einer modernen Komposition über geheimnisvolle Textfragmente von Paulus und Augustinus sowie Werken u.a. von Notker Balbulus, Hildegard von Bingen, Anonymus, Josquinus Pratensis, Guillaume de Machaut, also mittelalterlicher Musik quer durch die Jahrhunderte vom 9. bis zum 15. Jh.. Dieses Programm ist zum ZAMUS Kölner Fest der alten Musik im April 2019 eingeladen worden.

 

Weitere Programme – sowohl mit Christine Mothes als auch mit Sabine Lutzenberger – sind in Planung, u.a. eine Realisierung der Treni – Klagelieder des Jeremias von Nicolaus Selnecker in Kombination mit neuer Musik.

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